Geschichte

  1. Gr├╝ndung, Findung und Rahmenprogramme (1912 ÔÇô 1919)

    Dieser Bericht erhebt keinen Anspruch auf Vollst├Ąndigkeit. Vieles kann auch detailliert in den bereits erschienenen Vereinschroniken (40, 50, 60, 75, 90 und 100 Jahre HCL) nachgelesen werden. Als Gr├╝ndungstag ist der 23. M├Ąrz 1912 ausgewiesen. 17 Gr├╝ndungsmitglieder listet das Protokollbuch aus. Schon ein halbes Jahr zuvor war ein erfolgloser Versuch gestartet worden, um den Hockeysport in Ludwigsburg zu etablieren. Als erster Spielleiter konnte durch Vermittlung vom Realschullehrer Bunz Prof. Weinmann gewonnen werden, der bereits durch l├Ąngere Praxis eine ausgereifte Technik im Spiel vorweisen konnte. Au├čerdem lud man angesehene Pers├Ânlichkeiten ein, aber nur Oberreallehrer Dr. Bauer vom Ludwigsburger Gymnasium erschien, um einen Vortrag u╠łber den Hockeysport (nat├╝rlich in der Auffa├čung der damaligen Zeit) zu halten. Schon damals lief also eine erfolgreiche Vereinsarbeit anfangs nur u╠łber den ÔÇ×Weg SchuleÔÇť. Zu Beginn nannte sich der Club zeitgem├Ą├č ÔÇ×Freundschaftsbund HockeyÔÇť. Den Namen 1. Hockeyclub Ludwigsburg nahm der Verein schon kurz Zeit sp├Ąter an. Nat├╝rlich mussten Statuten aufgestellt werden. Und was wa╠łre ein Sportclub ohne Vereinswappen und Mitgliedsausweise?
    Mitglieder-Karte und HCL Wappen

    Mitglieder-Karte und HCL Wappen

    Ein weiterer wichtiger Punkt konnte mit der Wahl eines Sportplatzes ebenfalls rasch gelo╠łst werden. U╠łber den Gemeinderat bei der Stadt├Âkonomieverwaltung konnte eine Genehmigung zur Benutzung der ÔÇ×PlanieÔÇť jeweils an Donnerstag- und Samstagabenden erwirkt werden. Die Planie ist heute ein Teil des Bl├╝henden Barocks. Sportkleidung war nicht selbstverst├Ąndlich. Einige Mitglieder hatten eine ÔÇ×gewi├če AbscheuÔÇť gegen eine einheitliche Spielkleidung. Schlie├člich wurde aber doch die Anschaffung einer einheitlichen Sportbekleidung in Erwa╠łgung gezogen. Bereits am 17. Mai 1912 fand ein erstes offizielles Wettkampfspiel statt. Gegner war der Kraftsportverein Stuttgart. Das Spiel endete u╠łbrigens mit 0:0 Toren.
    Aufruf zur Gr├╝ndung einer ÔÇ×DamenriegeÔÇť 1912 und Anzeigen aus der Ludwigsburger Zeitung 1912

    Aufruf zur Gru╠łndung einer ÔÇ×DamenriegeÔÇť 1912 und Anzeigen aus der Ludwigsburger Zeitung 1912

    Freiz├╝gig fu╠łr damalige Zeiten war im Gr├╝ndungsjahr 1912 ein Vermerk des Schriftf├╝hrers, wonach Dr. Bauer ein Zusammenspiel mit den Damen der h├Âheren T├Âchterschule, die den gleichen Sport huldigten, fu╠łr m├Âglich hielt. Der Spielbetrieb war zu den Gr├╝nderzeiten noch bescheiden. Auch wurde der Sport nicht so ernst genommen, sonst wa╠łren zwei nachfolgende Anzeigen in der damaligen Ludwigsburger Zeitung nicht erschienen: Geselligkeit wurde in der damaligen Zeit gro├č geschrieben. Das Programm des 1. Stiftungsfestes ist in mehreren Exemplaren erhalten geblieben.
    1. Stiftungsfest 1913

    1. Stiftungsfest 1913

    Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges kam das Clubleben zum Erliegen. Erst im Jahr 1919 wurde der Versuch unternommen, das Clubleben wieder in Gang zu bringen. Doch mangels Platz musste man dem VFB Ludwigsburg beitreten. Das erste ├Âffentliche Auftreten war am 28.08.1919. Es war wohl kaum mehr als ein Trainingspiel zwischen der I. und II. Mannschaft. Im September 1919 wurden wieder offizielle Wettkampfspiele ausgetragen. Gegner waren diesmal die Stuttgarter Kickers. Das Spiel endete mit 1:1 Toren. Zahlreiche Zuschauer verhalfen zu einem Eintrittsgeld von 100, – Mark wie ein fru╠łher Chronist stolz vermerkte.

    Was sonst noch in den Jahren 1912 bis 1919 von Bedeutung war:
    Stundenlohn Arbeiter 0,66 Mark 10 kg Kartoffeln 3,30 Mark (Angaben Stand 1913)
    1 kg Fleisch 3,00 Mark Rekorde: 100 m 13,1 sec Nina Popowa (Rus) 1913
  2. Die Damen kommen ins Spiel (1920 – 1939)

    Ho╠łhepunkt der ersten Zeit beim VFB Ludwigsburg war eine Wohlta╠łtigkeitsveranstaltung zugunsten der Opfer des Oppauer Explosionsunglu╠łckes im Jahr 1920. Auf dem Arsenalplatz wurde unter den Kla╠łngen der Garnisonsmusik vor ca. 1000 bis 2000 Zuschauern (unterschiedliche Angaben in den bisherigen Chroniken) ein Sieg gegen den Ruderclub Heidelberg errungen.

    1921 verlie├č man den VFB Ludwigsburg und es konnte unter dem neuen Namen RSV Ludwigsburg wieder ein eigenes Clubleben eingefu╠łhrt werden. Doch die Sorgen der Menschen im Inflationsjahr 1923 und ein ÔÇ×VerfallÔÇť der treibenden Kra╠łfte sorgte wieder fu╠łr ein Untertauchen der Hockeysports in Ludwigsburg.

    Mannschaft von 1921

    Mannschaft von 1921

    1925 ist ein kurzes Aufleben des Vereinslebens zu verzeichnen. Neue und junge Hockeybegeisterte sowie einige ├ältere fanden sich zusammen. Unter dem Dach des RSV Ludwigsburg wurde eine Mannschaft aufgestellt und ein Trainings- und Spielbetrieb (Freundschaftsspiele) organisiert. Geldsorgen sowie Personalsorgen sorgten ein weiteres Mal fu╠łr den Wechsel zum VFB Ludwigsburg im Winter 1925/26.

    Im Januar 1926 wurde der Grundstein fu╠łr einen regen Spielverkehr mit allen wu╠łrttembergischen Mannschaften mit einem Spiel gegen den SV Tu╠łbingen gelegt. Auch gab es rege Reiseta╠łtigkeiten u╠łber Ostern und Pfingsten zu Mannschaften aus Neunkirchen, Mu╠łnchen, Konstanz und Nu╠łrnberg zu vermelden. 1927 wuchs die Anzahl der Hockeyspieler derart an, dass eine 2. Herrenmannschaft gestellt werden konnte.

    Einfach waren die Zeiten damals nicht. Unter dem Druck der wirtschaftlichen Verha╠łltnisse konnte nicht alle Spieler die finanziellen Mittel fu╠łr den Spielbetrieb aufbringen. Die besser situierten Spieler halfen jedoch die finanziellen Lu╠łcken zu schlie├čen. Die Beschaffung von Schla╠łgern war damals ein besonderes Problem. Doch Hilfe in Form von Eigenbau half auch diese Hu╠łrde zu u╠łberwinden.

    Die Unterlagen aus den 30er Jahren sind nicht vollsta╠łndig, da viele Aufzeichnungen dem 2. Weltkrieg zum Opfer fielen. Doch nachfolgende Ereignisse sind u╠łberliefert worden.

    Herrenmannschaft 1930 und Jugendmannschaft 1932

    Herrenmannschaft 1930 und Jugendmannschaft 1932

    Im Jahr 1932 sah sich die Hockeyabteilung neuen Aufgaben gegenu╠łber. Das Interesse am Hockeysport brachte das weibliche Geschlecht in Bewegung und so dauerte es nicht lange, bis erstmals eine Damenelf aufgestellt werden konnte. Ihr erstes Spiel bestritt die Damenmannschaft am 22.05.1932. Gegner war Eintracht Stuttgart, der die junge Mannschaft mit 0:5Toren fo╠łrmlich u╠łberrannte. Der Damenmannschaft war jedoch nur ein kurzes Leben beschieden. 1934 wurde die Mannschaft wieder aufgelo╠łst, da zu viele Spielerinnen infolge Verheiratung und beruflichen Gru╠łnden den Hockeyschla╠łger in die Ecke stellten.

    Zu Beginn des neuen Jahrzehnts sind auch die ersten Bemu╠łhungen um den Aufbau einer Jugendmannschaft zu verzeichnen.

    Doch es sollte noch einige Jahre dauern, bis eine konstante Jugendarbeit mo╠łglich war.

    Differenzen mit dem Verband fu╠łhrten zwischen 1935 bis 1937 zu einem zeitweiligen Austritt der Abteilung. Im genannten Zeitraum konnten folgerichtig auch keine Wettkampfspiele durchgefu╠łhrt werden.

    1937 schloss man Frieden und trat dem Verband wieder bei. 1938 wurden schlie├člich Verbandsspiele eingefu╠łhrt. Damit traten Freundschaftsspiele etwas in den Hintergrund, denn die Pflichtspiele gegen wu╠łrttembergische Vereine wurden nun turnusma╠ł├čig durchgefu╠łhrt.

    Im Zuge der Zusammenlegung von Turn- und Sportverein ging der VFB in die neugegru╠łndeten SpVgg 1907 Ludwigsburg auf. Der neue Verein u╠łbernahm auch die Hockeyabteilung. Das sportliche Leben konnte somit weitergehen.

    Aber nicht nur Spiele und Veranstaltungen zur Geselligkeit wurden durchgefu╠łhrt. Auch zu Gro├čveranstaltungen, wie z. B. der Einweihung des neuen Stadions musste man eine Abordnung der Hockeyabteilung schicken.

    Einweihung des Stadions im Jahr 1939 (das milita╠łrische Denken zu jener Zeit ist nicht zu u╠łbersehen)

    Einweihung des Stadions im Jahr 1939 (das milita╠łrische Denken zu jener Zeit ist nicht zu u╠łbersehen)

    Was sonst noch in den Jahren 1920 bis 1939 von Bedeutung war:
    Stundenlohn Arbeiter 0,78 Reichsmark Rekorde: 1.500 m 3,51 min. O. Peltzer (Ger) 1926
    1 kg Fleisch 1,60 Reichsmark Weitsprung: Jesse Owens (USA) 8,13 m (1935)

  3. Kriegsjahre und Wiederaufbau, Abonnement auf die Meisterschaft (1940 – 1959)

    1939 wurde bereits von den Vorboten des 2. Weltkrieges u╠łberschattet. Viele Sportler wurden in der Folgezeit zum Milita╠łrdienst eingezogen. Dennoch konnte der Sportbetrieb bis in das Jahr 1944 erfolgreich aufrechterhalten werden. Das galt insbesondere fu╠łr den Jugendbereich, deren Anfa╠łnge ins Jahr 1938 zuru╠łckreichten. 1941 endete der Spielbetrieb der Aktiven vorla╠łufig, so dass nur noch die Jugend einen Spielbetrieb durchfu╠łhrte. Diese konnten trotz der Not der Zeit Erfolge aufweisen, wie z. B. 1942 und 1944 mit dem Erringen der Wu╠łrttembergischen Meisterschaft.

    Zahlreiche Spieler standen wa╠łhrend der Kriegszeit in der wu╠łrttembergischen Auswahl. Selbst 1944 wurden noch Spiele in Leipzig um die deutsche Jugendmeisterschaft ausgetragen. 9 Spieler der Sp.Vgg 1907 Ludwigsburg waren dabei.

    1945 war der zweite Weltkrieg zu Ende. Doch trotz vieler Sorgen im Alltag gab es einige Unermu╠łdliche, die aus den Tru╠łmmern neues Leben erwecken wollten. Bereits im September 1945 stand wieder eine 1. Herrenmannschaft auf dem Feld.

    1946, die Zeiten normalisierten sich langsam und das galt auch fu╠łr den Spielverkehr. Verbandsspiele in ÔÇ×einfacher RundeÔÇť gegen wu╠łrttembergische Vereine wurden durchgefu╠łhrt. Die Abteilung wuchs schnell wieder auf u╠łber 50 Mitglieder an. Eine zweite

    Mannschaft wurde aufgestellt, eine Damenmannschaft formierte sich und eine Jugendmannschaft konnte zusammengebracht werden.

    1947 ist die Teilnahme mit 3 Mannschaften am 1. Gmu╠łnder Hallenturnier zu erwa╠łhnen. Die Spiele dauerten 7,5 Minuten und wurden mit jeweils 5 Spielern durchgefu╠łhrt. U╠łberraschend wurde die 2. Mannschaft Turniersieger.

    1949 gab es dann sogar internationalen Sportbetrieb zu verzeichnen. Dank der perso╠łnlichen Beziehungen des zweiten Vorsitzenden Philipp Weyrich war es gelungen, einen Schweizer Club an Pfingsten nach Ludwigsburg einzuladen. Der HC Olten, in seiner Heimat zu den fu╠łhrenden Hockeyvereinen za╠łhlend, reiste mit einer ca. 30 Mann starken Expedition an. Die Schweizer Flagge wehte u╠łber dem Stadion. Ca. 3000 bis 4000 Zuschauer sowie geladene Prominenz feierten die Spieler und sahen ein Spiel der besonderen Qualita╠łt. Der gesellschaftliche Rahmen, gro├čzu╠łgig von der Stadt Ludwigsburg unterstu╠łtzt, konnte sich sehen lassen.

    1. Mannschaft 1949 (stehend: Joos, R. Bu╠łhler, Kranich II, Kranich I, E. Bu╠łhler, Buhl knieend: A. Stahl, S. Wu╠łrch, Tra╠łnkle, Gaiser, Eberle)

    1. Mannschaft 1949 (stehend: Joos, R. Bu╠łhler, Kranich II, Kranich I, E. Bu╠łhler, Buhl knieend: A. Stahl, S. Wu╠łrch, Tra╠łnkle, Gaiser, Eberle)

    Kurz darauf verlie├č die Hockeyabteilung den Hauptverein SpVgg 07 Ludwigsburg wegen grundsa╠łtzlicher Meinungsverschiedenheiten. Man erinnerte sich an das Jahr 1912 und wieder wurde ein eigener Hockeyverein gegru╠łndet. Diesmal wurde der noch heute gu╠łltige Name ÔÇ×Hockeyclub Ludwigsburg 1912ÔÇť gewa╠łhlt.

    1950 wurde dem HC Olten ein Gegenbesuch abgestattet. Der Ausgang der Spiele war nebensa╠łchlich, im Vordergrund standen die gro├čzu╠łgige Gastfreundschaft der Menschen in Olten. Der HCL war dabei nebenbei der erste deutsche Hockeyverein, der in die Schweiz reisen durfte.

    Besuch in Olten 1950

    Besuch in Olten 1950

    Ostern 1951 veranstaltete der HCL ein erstes Jugendturnier. Mannschaften aus Bayern, Baden und Wu╠łrttemberg waren angereist. Die Damen unternahmen ihre erste Auslandsreise in die Schweiz nach Luzern. Auch die Damen erlebten unverge├čliche Tage in der Schweiz.

    1952 konnte das 40ja╠łhrige Jubila╠łum gefeiert werden. Der Festakt fand leicht verspa╠łtet zum Gru╠łndungstag erst Anfang Mai / Juni im Bahnhotel statt. Aber es gab noch etwas anderes zu feiern: Am 16.03.1952 errang die 1. Herrenmannschaft zum ersten Mal die wu╠łrttembergische Feldmeisterschaft gegen die TSG Ulm. In der anschlie├čenden Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft wurde alles getan (Vierr als tech. Leiter,

    A. Wu╠łrch als Trainer), um die Mannschaft auf ÔÇ×VordermannÔÇť zu bringen. Doch bei den Spielen um die Deutsche Meisterschaft schied man bereits im ersten Spiel gegen den elffachen bayrischen Meister HC Wacker Mu╠łnchen mit 0:3 Toren aus.

    Feldmeisterschaft 1952 und 1954

    Feldmeisterschaft 1952 und 1954

    Zwei Jahrzehnte lang sollte der HCL an der Spitze des wu╠łrttembergischen Hockey stehen. Von 1952 bis zur Einfu╠łhrung der Bundesliga im Jahr 1969 konnten zahlreiche Meistertitel (sowohl Feld als auch spa╠łter in der Halle) errungen werden. Man sprach von einem Abonnementmeister und z├Ąhlte in diesen Jahren zahlreiche Titel:

    14 Wu╠łrttembergische Feldmeisterschaften
    1 Deutsche Vize-Meisterschaft 1962
    1 Su╠łddeutsche Meisterschaft 1964

    Zu Beginn des Jahres 1954 organisierte der HCL sein erstes Hallenturnier für die Jugend. Dieses Turnier hat auch heute seinen festen Platz im Terminkalender des HCL und anderer Sportvereine. Bis zu 350  jugendliche Spieler waren zu Gast beim HCL.

    Die Trainingsbedingungen waren allerdings alles andere als optimal. Das Hallentraining im Winter 1954/ 1955 konnte nur provisorisch in einem Raum unter der Tribu╠łne im Stadion durchgefu╠łhrt werden. Trotzdem gab es bei diversen Hallenturnieren Achtungserfolge zu verzeichnen.

    Die Damenmannschaft versuchte der Herrenmannschaft, die 1953 ihren Feldtitel erfolgreich verteidigen konnte, nachzueifern. Diese Bemu╠łhungen wurden am 03.04.1954 mit dem erstmaligen Erringen der wu╠łrttembergischen Meisterschaft belohnt. Dies sogar ohne Punktverlust.

    Bei den Vorrundenspielen um die Deutsche Meisterschaft schieden die Damen dann gegen den Hessenmeister Eintracht Wiesbaden mit 1:2 Toren aus.

    In den Silberschild-, Eichenschild- und Franz-Schmitz- Mannschaften standen inzwischen zahlreiche Spielerrinnen und Spieler des HCL. Genannt seihen hier nur die Gebr. Kranich, Frau Tra╠łnkle, Lore Kranich, Rose Schmidt und die Junioren Buck und Fegert. 1955 wanderte der Eichenschild nach W├╝rttemberg.

    Eichenschild 1955; Rose Schmidt, Lore Deeg-Kranich, Analiese Tra╠łnkle

    Eichenschild 1955; Rose Schmidt, Lore Deeg-Kranich, Analiese Tra╠łnkle

    Im Winter 1955 / 1956 wurden erstmals in Wu╠łrttemberg Hallenmeisterschaften ausgetragen. Den HCL-Damen gelang auf Anhieb die 1. Hallenmeisterschaft. Die Herren mussten sich nach einer Niederlage im Endspiel gegen die Stuttgarter Kickers mit dem Vizetitel begnu╠łgen.

    Auch 1956 wurde noch immer auf dem Hartplatz gespielt, was mit den Worten Steine, Staub als lebensgefa╠łhrlich umschrieben wurde. Heute ist dies nicht mehr vorstellbar. Doch bis zu einem Rasenplatz sollten noch einige Jahre ins Land gehen.

    1957 wurde die 1. Herrenmannschaft stark verju╠łngt. Noch heute bekannte Namen wie Pit Kranich und Charly Herkommer standen auf dem Spielfeld. 1958 konnte erstmals ein geordnetes Hallentraining durchgefu╠łhrt werden.

    Was sonst noch in den Jahren 1940 bis 1959 von Bedeutung war:
    Stundenlohn Arbeiter 1,96 DM 10 kg Kartoffeln 2,14 DM (Angaben Stand 1955)
    1 kg Fleisch 5,01 DM 1954: Deutschland ist zum 1. Mal Fu├čballweltmeister

  4. Das Clubhaus, der neue Hartplatz und das Deutsche Finale (1960 – 1979)

    1960 gelang dem HCL mit dem Gewinn der wu╠łrttembergischen Meisterschaft in der Halle ein Hattrick. Das Endspiel gegen den Lokalrivalen TSV Ludwigsburg wurde knapp mit 4:3 Toren gewonnen. U╠łberragender Spieler war der damals 18 ja╠łhrige Peter Kranich, der allein im Endspiel 3 der 4 Treffer zum Sieg beisteuerte.

    1961 sollte ein wichtiges Jahr fu╠łr den HCL werden. Am 14. April beschloss der Gemeinderat die Anlage von 2 Hockeypla╠łtzen (1 Hartplatz, 1 Rasenplatz) fu╠łr den HCL. Die Ausschreibungen gingen hinaus, Besprechungen folgten und Besichtigungsfahrten zu anderen Sportfeldern fanden statt. Langsam aber stetig wurde das Projekt durch die Dienststellen der Stadtverwaltung vorangetrieben. Ziel war die Ero╠łffnung der Anlage im Jahr 1962 pu╠łnktlich zum 50-ja╠łhrigem Bestehen.

    Spielszene von 1961: HCL ÔÇô HC Heidelberg (0:1) am 15.04.1961

    Spielszene von 1961: HCL ÔÇô HC Heidelberg (0:1) am 15.04.1961

    1962 gab es dann soweit. Nach dem Beschluss zum Bau der beiden Hockeypla╠łtze gab es im Jahr 1961 wieder einen Grund zu feiern. Eine neue Vereinsanlage mit einem Hartplatz sowie einem Rasenplatz konnte rechtzeitig zum 50-ja╠łhrigem Bestehen in Betrieb genommen werden.

    Neuer Hartplatz Ludwigsburg 1961

    Der neue Hartplatz, dort wo heute der Kunstrasenplatz liegt, und seine feierliche Einweihung (Ludwigsburg 1961)

    Zur Anlage fehlte jetzt nur noch ein neues Vereinsheim. Dies sollte an der freien Ostseite stehen. Doch ein erstes Baugesuch im Jahr 1964 hatte keinen Erfolg. 1967 wurde ein zweiter Versuch gestartet. Im Ma╠łrz 1967 wurde die Baugenehmigung erteilt. Im September 1967 konnte bereits Richtfest gefeiert werden. Der Winter wurde intensiv fu╠łr die weiteren Arbeiten genutzt und die feierliche Einweihung erfolgte bereits am 9. Ma╠łrz 1968. Eine auch damals nicht Selbstversta╠łndlichkeit sollte noch erwa╠łhnt werden, wurden doch 50% der Kosten durch die Mitglieder durch Eigenleistungen gedeckt.

    1961: Der neue Hartplatz wird eingeweiht

    1961: Der neue Hartplatz wird eingeweiht

    1985 wurden die zusa╠łtzlichen Dusch- und Umkleidera╠łume zusammen mit dem damaligen Gescha╠łftszimmer errichtet. Spa╠łter wurde der Clubraum mit einer Ku╠łche erweitert.

    Das Clubhaus des HCL 1968

    Das Clubhaus des HCL 1968

    Doch zuru╠łck ins Jahr 1962. 1962 wurde unter anderem auf Antrag des HCL die Durchfu╠łhrung einer Hallenmeisterschaft beschlossen.
    Doch auch die sportlichen Erfolge blieben 1962 weiterhin nicht aus. Der HCL errang erneut die wu╠łrttembergische Feldmeisterschaft.

    Feldmeisterschaft 1961/62 und zum ersten Mal in einem deutschen Endspiel

    Feldmeisterschaft 1961/62 und zum ersten Mal in einem deutschen Endspiel

    Sowohl in der Halle als auch auf dem Feld wurde nach dem Abschlus der wu╠łrttembergischen Punktspielrunden an den deutschen Meisterschaften teilgenommen.

    In der Zwischenrunde hatte man Heimrecht gegen den deutschen Rekordmeister HTC Uhlenhorst Mu╠łhlheim. Dieser wurde vor einer Rekordkulisse mit 1200 Zuschauern mit 2:1 Toren nach Hause geschickt. Somit erreichte erstmalig ein wu╠łrttembergischer Verein die Vorschlu├črunde zur ÔÇ×DeutschenÔÇť. Diesmal musste man in den hohen Norden nach Hamburg reisen. Doch auch Klipper Hamburg konnte die Ludwigsburger nicht aufhalten. Der HCL kehrte mit einem 3:2 Sieg heim. Das Endspiel war erreicht. Gegner war der Titelverteidiger Berliner HC.

    Auf dem Feld hatte Fortuna ein Einsehen und man konnte sogar Heimrecht im Endspiel genie├čen. Was fu╠łr ein Ereignis fu╠łr Ludwigsburg! Doch eine Niederlage mit 0:3 Toren gegen den Berliner HC machte den Traum von einem Titelgewinn zu Nichte.

    Spielszene aus dem Endspiel um die Deutsche Meisterschaft am 16.06.1962 gegen den Berliner HC

    Spielszene aus dem Endspiel um die Deutsche Meisterschaft am 16.06.1962 gegen den Berliner HC

    1968 stand der HC Ludwigsburg wiederum in einem Finale um die Deutsche Meisterschaft. Gegner war diesesmal die HG Nu╠łrnberg. Doch auch in der Halle sollte der Traum vom Gewinn einer Deutschen Meisterschaft nicht in Erfu╠łllung gehen. Man unterlag mit 6:9 Toren. Der abendliche Empfang in Ludwigsburg war dennoch u╠łberwa╠łltigend.

    Aufstieg in die Bundesliga 1969 (Feld) und Jugendtraining 1969: Damals wie heute: "Ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens ist die Jugend!"

    Aufstieg in die Bundesliga 1969 (Feld) und Jugendtraining 1969: Damals wie heute: “Ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens ist die Jugend!”

    1969: Die Hockey-Bundesliga wird gegru╠łndet. Der HCL ist mit dabei. Grundlage war der Titelgewinn der letzten wu╠łrttembergischen Feldmeisterschaft.

    Mit dem Thema Bundesliga begann eine neue Ära in der Vereinsgeschichte. Durch eine gute Vorbereitung wurde gleich in der ersten Runde ein 3. Platz belegt.

    Einen sportlichen wie auch gesellschaftlichen Ho╠łhepunkt gab es im Jahre 1969 durch den Besuch der kanadischen Nationalmannschaft zu verzeichnen. Die Nordamerikaner befanden sich auf einer Europareise und machte auf der Reise zu einem vorolympischen Turnier in Mu╠łnchen Station in Ludwigsburg. Die freundliche Aufnahme durch den HCL u╠łberraschte die kanadischen Ga╠łste sehr angenehm. Die Gastfreundschaft hatte jedoch seine Grenzen, denn den sportlichen Vergleich entschied der HCL mit 2:1 Toren fu╠łr sich.

    In der Zwischenzeit hatte Horst Ruoss die Trainerarbeit u╠łbernommen. Neue Ideen gaben dem Ludwigsburger Spiel frische Impulse. So wurde am Ende der Bundesligaserie ein sehr guter 4. Platz belegt.

    Die wu╠łrttembergische und su╠łddeutsche Hallenmeisterschaften 1971/72 standen unter dem Motto Hallenbundesliga 1972/73. Wie schon 1969 auf dem Feld war der inzwischen 14. Wu╠łrttembergische Hallentitel Grundlage zur Qualifikation einer neu gegru╠łndeten Hallenbundesliga 1972/73. Mit einem Sieg gegen die Mannschaft aus Ulm sicherte man sich den letzten noch zu vergebenden Platz aus dem Su╠łden fu╠łr die neue Liga. So war man Gru╠łndungsmitglied sowohl in der Feld- als auch in der Hallenbundesliga.

    Hallen-Bundesliga-Mannschaft und Wu╠łrttembergischer Hallenmeister 1971/72 und (Hintere Reihe von links: Trainer Ruoss, Hafner, Jung, Brandstetter, Reisser, Lu╠łmmen, Gu╠łndera. Vordere Reihe von Links: Kranich, Tra╠łnkle, Dieterich, Simon, Bu╠łhler)

    Hallen-Bundesliga-Mannschaft und Wu╠łrttembergischer Hallenmeister 1971/72 und (Hintere Reihe von links: Trainer Ruoss, Hafner, Jung, Brandstetter, Reisser, Lu╠łmmen, Gu╠łndera. Vordere Reihe von Links: Kranich, Tra╠łnkle, Dieterich, Simon, Bu╠łhler)

    1977 musste der HCL sich von der Bundesliga sowohl im Feld als auch in der Halle wieder verabschieden. Die goldenen Zeiten sollten trotz gro├čer Anstrengungen vorerst vorbei sein.

    Im Jahr 1979 ging ein Wunsch vieler Vereinsmitglieder in Erfu╠łllung. Drei Tennispla╠łtze konnten ihrer Bestimmung u╠łbergeben werden.

    Was sonst noch in den Jahren 1960 bis 1979 von Bedeutung war:
    Stundenlohn Arbeiter 10,40 DM Rekorde: 100 m 9,9 sec Jim Hines (USA) 1968
    1 kg Fleisch 10,15 DM 10 kg Kartoffeln 6,44 DM (Angaben Stand 1975)

  5. Sportliche Magerkost, der erste Kunstrasen und eine Halle zum Wohlf├╝hlen (1980-1999)

    Das Jahr 1982 brachte das 70-ja╠łhrige Vereinsjubila╠łum. Aber nicht weniger wichtig war der Umzug der Hallenspiele von der Rundsporthalle / Bildungszentrum West in die neue Alleenhalle. In dieser scho╠łnen Halle verbringt der HCL noch heute die Wintersaison. Bei der Konstruktion dieser Halle kann man vor dem Architekten nur den ÔÇ×Hut ziehenÔÇť. Selbst nach Jahrzehnten wirkt die lichtdurchflutete Halle noch modern. Nicht nur in Ludwigsburg wird man um diese Halle beneidet.

    Die Allenhalle Ludwigsburg - ein Tollhaus, wenn Bundesliga geboten wir

    Die Allenhalle Ludwigsburg – ein Tollhaus, wenn Bundesliga geboten wir

    1984 war es dann mit dem neuen Kunstrasen soweit. Zur Einweihung war die malaysische Nationalmannschaft zu Gast.

    Der sportliche Ho╠łhenflug des HCL erlitt in der Folgezeit leider einen Einbruch. 1985 musste von der 1. Herrenmannschaft in der Halle sogar der bittere Gang sogar von der Regionalliga in die Oberliga Wu╠łrttemberg angetreten werden ÔÇô der sportliche Tiefpunkt in der 2. H├Ąlfte des Jahrhunderts.

    Im Oktober 1990 standen die Damen im Mittelpunkt des Vereinsgeschehen. Gleich im ersten Jahr als Aufsteiger von der Oberliga in die Regionalliga Su╠łd hatte man sich fu╠łr die Aufstiegsrunde zur Bundesliga qualifiziert. Sollte nach 13 Jahren Abstinenz wieder eine Mannschaft des HCL in der Bundesliga spielen? Leider scheiterte die Damenmannschaft nach einem gewonnenen Halbfinale (3:1 gegen des TSV Ludwigsburg) im ÔÇ×EndpielÔÇť gegen die Zehlendorfer Wespen mit 1:3 Toren.

    4 Jahre spa╠łter wurde wiederum der 1. Platz in der Regionalliga/Su╠łd erreicht. Erneut konnte daher ein Versuch im Unternehmen Aufstieg Bundesliga Damen unternommen werden. Diesmal musste man im Halbfinale mit 0:1 Toren die Segel streichen.

    1997 konnte die 1. Herrenmannschaft in der Halle nach 13 langen Jahren in der Oberliga den Aufstieg in die 2. Regionaliga-Su╠łd feiern. Die Oberligarunde wurde mit einer markellosen Bilanz von 14 Siegen erfolgreich abgeschlossen. Als Oberligameister BW war man fu╠łr die Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt. Die Mannschaften aus Wiesbaden und Speyer wurden geschlagen. So stand nur noch die Mannschaft aus Obermenzing (Bayernliga) dem Aufstieg im Weg. Am Ende stand es 10:5.

    1999 gab es dann wieder Grund zu feiern. Dem HCL wurde am 11.09. ein grunderneuerter Kunstrasenplatz u╠łbergeben.

    OB Dr. Eichert bei der ├ťbergabe des runderneuerten Kunstrasens

    OB Dr. Eichert bei der ├ťbergabe des runderneuerten Kunstrasens

    Dabei wurden die Kosten zu einem Gro├čteil von der Stadt Ludwigsburg u╠łbernommen. Zur Einweihung gab es einen gro├čen Sportnachmittag und die Bundesliga Mannschaft von der TG Frankental war zu Gast auf der HCL-Clubanlage.

    1. Herrrenmannschaft Sprung 1. Regionalliga Su╠łd 1999

    1. Herrrenmannschaft Sprung 1. Regionalliga Su╠łd 1999

    Auch sportlich war das Jahr 1999 sehr erfolgreich. Die 1.Herrrenmannschaft schaffte auf dem Feld den Sprung von der 2. Regionalliga Su╠łd in die 1.Regionalliga Su╠łd.

    Was sonst noch in den Jahren 1980 bis 1999 von Bedeutung war:
    Stundenlohn Arbeiter 17,23 DM Mark 10 kg Kartoffeln 3,30 Mark (Angaben Stand 1913)
    1 kg Fleisch 11,83 DM Rekorde: 110 m Hu╠łrden 12,91 sec., Colin Jackson (USA) 1993

  6. Der HCL ist in, Abenteuer Bundesliga. Jetzt kommen die M├Ądchen! (ab 2000)

    Das neue Jahrtausend startete sportlich mit Licht und Schatten. Beide erste Mannschaften, sowohl die Herren, als auch bei den Damen, durchlebten gefeierte Erfolge und schmerzvolle Niederlagen gleicherma├čen. Der wenig schmeichelhafte Begriff der ÔÇ×FahrstuhlmannschaftÔÇť, er h├Ątte Anfang der 00er-Jahre f├╝r den HCL erfunden werden k├Ânnen.

    Die Herren mu├čten schon 2001 die 1.Regionalliga wieder verla├čen, im Feld und in der Halle, gleiches galt f├╝r das Damenteam. Allerdings punktetet die Damen im Folgejahr bereits wieder mit dem Gewinn der Landesmeisterschaft – verlustpunktfrei!

    Hockeyb├Ârse 2001 vor dem Clubhaus

    Hockeyb├Ârse 2001 vor dem Clubhaus

    Die Kro╠łnung erfolgte jedoch in den Aufstieg├čpielen gegen den Meister der Bayernliga, den HC Schweinfurt. Gab es beim Hinspiel am 24.02.2002 in Schweinfurt noch eine knappe Niederlage mit 3:4 Toren zu verzeichnen, folgte am 02.03.2002 ein u╠łberzeugender┬á 6:1-Sieg vor heimischen Publikum. Der Aufstieg in die Regionalliga Su╠łd war damit geschafft!

    Auch wenn es sportlich im Aktivenbereich nicht immer rund lief, so konnte der Club mit seiner starken Jugendabteilung zunehmend gl├Ąnzen. Vor allem Jugendleiter Helmut Schmidt, seine Frau Iris und Susann von Graevenitz hatten bereits seit einem Jahrzehnt die Weichen f├╝r einen starken Zulauf von Jungen und M├Ądchen gestellt. Aber nicht nur die Anzahl von runde 200 (2010) Jugendlichen konnte sich sehen la├čen, auch das Training selbst wurde zunehmend auf Leistung ausgerichtet. Mit den Jahren wurden immer mehr, vor allem Jungs, in die Landesauswahl berufen. Malte N├╝bel und Arne Huber bestritten mit der Jugendnationalmannschaft auch internationale Matches.

    1999 belegten die von Helmut Schmidt trainierten Knaben A bei der Deutschen Meisterschaft den 3.Rang, ein Jahr sp├Ąter wurde die m├Ąnnliche Jugend B Vierter bei der Endrunde in Ludwigsburg.

    In den Folgejahren durften die m├Ąnnlichen Jugendmannschaften immer wieder Landestitel einsammeln und 2008 waren es die Knaben A, die dar├╝ber hinaus auch S├╝ddeutsche Meister und Deutscher Vizemeister wurden. Raphael Schmidt und Felix Mayer, einer der Leistungstr├Ąger in diesen Jahren, wurden ins Jugend-Nationalteam berufen, sp├Ąter folgten ihnen Tobias Wei├čer und Luis Knisel.

    Mitte des Jahrzehnts stabilisierte sich auch das sportliche Leistungsverm├Âgen des 1. Herrenteams und 2006 wehte erstmals seit 30 Jahren wieder Bundesligaluft durch die Alleenhalle. Drei Jahre lang konnte die Klasse zun├Ąchst gehalten werden. Schon 2007 wiederholten die M├Ąnner unter Helmut Schmidt diese Leistung auch auf dem Feld – der Jubel kannte keine Grenzen!

    Am Ende der Dekade gl├Ąnzten auch die HCL-Damen wieder. Sie gewannen die Relegation zur Regionalliga klar. Dabei konnten sie eine Heimkehrerin begr├╝├čen: Hockeyass Irene Schickardt, damals mit einem Stipendium in den USA professionell unterwegs und nun wieder f├╝r Ludwigsburg auf dem Platz, scho├č in ihrem Ersten Einsatz prompt den Siegestreffer.

    Auch jenseits des Hockeyplatzes ereignete sich in diesem Jahrzehnt viel. Bereits in den 90er Jahren wurde aus einem zun├Ąchst unbedeutenden Turnier der Minis ein Kinderfest und mit den Jahren das inzwischen legend├Ąre Fest zum 1.Mai. Inzwischen begr├╝├čen die HCLer weit mehr als tausend G├Ąste, auch weit ├╝ber die Hockeygemeinde hinaus.

    Am 1. Mai wird beim HCL Ludwigsburg gefeiert

    Am 1. Mai wird beim HC Ludwigsburg gefeiert

    ├╝berhaupt wurden im ersten Jahrzehnt nach 2000 einige Veranstaltungen etabliert, die heute zum festen und erfolgreichen Programm des Hockeyvereins geh├Âren. So gab erstmals 2003 Frank ÔÇ×WallyÔÇť Weitenhagen dem nachdr├╝cklichen Dr├Ąngen von Susann von Graevenitz nach. Er plante gemeinsam mit ihr das 1.Hockeycamp des HCL, im ersten Jahr besuchten zun├Ąchst 32 Kinder die einw├Âchige Ferienprogramm f├╝r Vereinskinder.

    Die Mitgliederzahlen wuchsen Jahr f├╝r Jahr. 2006 z├Ąhlte der Vorstand 513 junge und alte Hockeyfreunde unter dem Dach des Clubs. F├╝r die anfallende Arbeit mu├čte neben Gaby Josek in der Gesch├Ąft├čtelle dringend Unterst├╝tzung her. Die wurde direkt in der Familie gefunden. 2008 wurde Sohn Michael erster Zivildienstleistender des HCL und somit Stammvater vieler darauf folgender Generationen von ZDLs und FsJler.

    Zivildienstleistende / Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres
    2007 Michael Josek 2009 Janick Thum
    2010 Pascal Stumpp 2012 Raphael Schmidt, Marcel Stumpp
    2013 Leo Filli 2014 Daniel Krieg
    2015 Yannic Gruber 2016 Svenja Krollmann, Eric Aichele
    2017 Maike Fritz, Moritz Renz 2018 Helen Unkel, Lennart Siebe
    2019 Marian Fritz, Nils Honhon 2020 Sofie Diefenbach, Johannes Oberlies

    Und auch in der Koordination des Trainings- und Spielbetriebs muss Verst├Ąrkung her. Mit dem damals 24-j├Ąhrigen Daniel Wei├čer stellt der Verein 2010 seinen ersten hauptamtlichen Angestellten ein, Jahre sp├Ąter wird er Clubmanager des HCL.

    Seit 2009 erf├╝llt sich ein lange gehegter Wunsch des Clubs. Mit Gr├╝ndung des HCL-F├Ârdervereins gelingt es, das finanzielle Engagement von F├Ârderer und Freunden noch besser abzustimmen und Unterst├╝tzung zielgerichtet zu leisten. Erster Vorstands der F├Ârdervereins wird der ehemalige Vorsitzende des Hauptvereins Reinhold Tr├Ąnkle.

    Die Damen Mannschaft von 2010

    Die Damen Mannschaft von 2010

    Einen in der Breite historischen Moment erlebt der HCL am Anfang des Jahres 2011. In allen vier m├Ąnnlichen Jugendwettbewerben stehen Mannschaften in der Endrunde um die S├╝ddeutsche Meisterschaft. Die U14 von Trainer Severin Schmidt wird dabei S├╝ddeutscher Vizemeister. Leo Fili und Lukas Schurig aus diesem Team werden sp├Ąter wichtige St├╝tzen der 1. Herrenmannschaft. Luis Knisel wird sp├Ąter viele Jahre die Top-Teams des D├╝sseldorfer HC und des Mannheimer HC verst├Ąrken.

    ├ťberhaupt bildet sich in diesen Jahren die HCL-Mannschaft heraus, die den Club dauerhaft stabil in der Bundesliga etablieren wird. David Hanel als Spielgestalter und Tobias Wei├čer f├╝r sieben Jahre als verl├Ą├člicher Schlussmann sind ebenso St├╝tzen wie Max Bachmann, einer der best├Ąndigsten Verteidiger in der 2.Bundesliga. Auch Spieler wie Adrian Thum, Marcel Stumpp, Vicco Veigel und Nils Scheu aus diesen Jahrg├Ąngen werden sp├Ąter das Ludwigsburger Leistungshockey ├╝ber Jahre mitgestalten. Die kongenialen Partner Raphael Schmidt und Felix Mayer bilden in dieser Zeit das eindrucksvolle Aush├Ąngeschild des HCL.

    100 Jahre Hockey-Club Ludwigburg 2012

     

    2012 brachte nennenswerte Einschnitte f├╝r den HCL. Die ersten 100 Jahre der Vereinsgeschichte werden mit einem umfangreichen Festprogramm gefeiert. H├Âhepunkt ist der Festakt im Kulturzentrum der Stadt am 23. M├Ąrz. Mit dabei ist der Pr├Ąsident des DHB Stephan Abel, B├╝rgermeister Konrad Seigfried und Sportkreispr├Ąsident Matthias M├╝ller. In seiner Festrede l├Ąsst Matthias Wi├čmann, ehemaliger Bundesverkehrsminister und vormals Bundesligaspieler des HCL, die wechselhafte Geschichte seines HCL noch einmal lebendig werden.

    Auch jenseits des Festakts wird gefeiert – eigentlich das ganz Jahr. Den Anfang macht im Februar die 1. Herrenmannschaft mit dem Wiederaufstieg in die zweith├Âchste Deutsche Klasse – das sch├Ânste, wenn auch nicht angek├╝ndigte – Geschenk an den Club.

    Auch die Damen steigen auf, in die 2. Regionalliga. Es folgt die Deutsche Meisterschaft der m├Ąnnlichen Jugend A in der Alleenhalle, selbstverst├Ąndlich mit Teilnahme eines HCL-Teams.

    Ein 24-Stunden-Hockeyturnier in der Ludiwgsburger Alleenhalle wird im M├Ąrz veranstaltet, von dem noch viele Jahre sp├Ąter Legend├Ąres berichtet wird.

    Das Thema ÔÇ×100 Jahre HCLÔÇť griff auch die Gruppe auf, die im Mai am traditionellen Pferdemarkt mitmarschiert. Anschlie├čend gibt es viel Lob f├╝r den Club, der nicht nur mit 140 Teilnehmern das zahlenm├Ą├čig gr├Â├čte Feld im Umzug stellte, sondern auch teilweise in historischen Hockeytrikots und -materialien auftritt. Im September veranstaltet der Verein ein gro├čes Turnier f├╝r aktive Damen- und Herrenmannschaften und ein ├╝bernachtungsfest f├╝r die Kleinsten auf dem Clubgel├Ąnde.

    ├ťberschattet wird das Jahr vom Tod von Walter Paal. ├╝ber viele Jahre stand der der Ludwigsburger Hockeygemeinde als Pr├Ąsident vor, l├Ąnger als jeder andere. Die Jubil├Ąumsfeier bildete den kr├Ânenden Abschlu├č seines Engagement f├╝r den HCL. Kurz darauf trat er zur├╝ck, wenige Wochen darauf starb er. Er hat den Club 23 Jahre gepr├Ągt.

    Der neue Mann an der Spitze hei├čt Achim Schr├Âter. Die Mitgliederversammlung 2012 w├Ąhlt den ehemaligen Schlussmann der Herrenmannschaft zum neuen Pr├Ąsidenten.

    Auch in anderer Beziehung ist dieses Jahr der Beginn einer neuen Zeitrechnung. 2012 gibt der Ludwigsburger Gemeinderat seine Zustimmung f├╝r den Bau des Sportzentrum Ost. Damit ist der Weg frei f├╝r ein Bauprojekt der ganz besonderen Art.

    Wolfgang Rei├čer, viele Jahre nicht nur sportlicher R├╝ckhalt der Bundesligamannschaft sondern inzwischen auch l├Ąngstens erfolgreicher Architekt und Wohnbau-Unternehmer, macht f├╝r sich und seinen HCL damit einen Traum war. Was zun├Ąchst lediglich ein neues Clubheim werden sollte, mausert sich zu einem wohl einzigartigen Projekt, dem Sportzentrum Ost, welches nicht nur neue Heimat f├╝r den HCL werden wird, sondern Magnet f├╝r Anh├Ąnger verschiedenster Sport- und Freizeitarten. Tr├Ąger ist die Wolfgang-Rei├čer-Stiftung, die sich ganz der F├Ârderung des Hockeysports verschrieben hat.

    2013 kann die 1.Herrenmannschaft auch im dritten Anlauf nach 2008 und 2010 den Abstieg aus der 2. Bundesliga nicht verhindern. Neuer Cheftrainer wir nach dem R├╝cktritt von Stephan Tschierschwitz Daniel Wei├čer.

    Im September beginnen die Bauarbeiten f├╝r den dringend ben├Âtigten 2. Kunstrasenplatz. Der finanzielle Aufwand ist erheblich, die Mitglieder beschlie├čen eine Umlage. Hinzu kommen gro├čz├╝gige Einzelspenden. Die Finanzierung ist aber nur die eine Seite. Schmerzhaft ist f├╝r viele der Verlust des Rasenplatzes, der f├╝r Generationen nicht nur Sportplatz war, sondern auch vielgenutzte Multifunktionsfl├Ąche.

    Ins kollektive Clubged├Ąchnis eingegraben hat sich der 30.11.2013: Nach ├╝ber 35 Jahren holen die F├╝chse bei einem Punktspiel erstmals wieder alle 3 Punkte auf Degerlochs H├Âhen! In der 2. Hallen-Bundesliga schlugen sie den Erzrivalen HTC Stuttgarter Kickers deutlich mit 7:3. Selbst gestandene Hockeyrecken aus der Bundesligamannschaft der 70er Jahre haben bereits beim Pausenstand von 6:0 Tr├Ąnen in den Augen.

    Der Triumph gegen die Blauen aus Degerloch wiederholt sich im Januar 2014 in der heimischen Alleenhalle. Das 9:5 versetzt nicht nur die 600 Zuschauer in Begeisterung, sondern ebnet auch den Weg zur Meisterschaft. Nach 37 Jahren der Abstinenz kehrt das Herrenteam vom Fuchshof zur├╝ck in die 1. Hallen-Bundesliga. Die Ludwigsburger Kreiszeitung berichtet auf der Titelseite.

    Auch im Feld geht es f├╝r die Herren eine Etage h├Âher: Gegen den ASV M├╝nchen setzen sie sich um einen Platz in der 2. Bundesliga durch.

    Das Jahr 2014 steht auch f├╝r bauliche Weichenstellungen. Am 1. August erfolgt der erste Baggerbi├č f├╝r den Bau des Sportzentrum Ost im Beisein von OB Werner Spec. Es wird dem Club nach Fertigstellung eine zukunftsgerichtere Infrastruktur bieten, wie sie in Hockeydeutschland so wohl nicht noch einmal zu finden ist. Auch der zweite Kunstrasenplatz wird feierlich eingeweiht. Aber auch der ÔÇ×alteÔÇť Platz braucht nach 15 Jahren endlich einen neuen Belag. Die Bauarbeiten hierzu werden noch im laufenden Jahr abgeschlo├čen. Endlich gibt es f├╝r die inzwischen rund 600 Clubmitglieder ausreichend Platz, der Hockeykugel nachzulaufen!

    Der Aufstieg in die 1. Bundesliga entpuppt sich zun├Ąchst nur als Strohfeuer. Die Hallenspieler des HCL m├╝sen schnell erkennen, da├č ihre Kontrahenten in Sachen Athletik, Dynamik und Personaldecke im wahrsten Sinne ÔÇ×in einer anderen LigaÔÇť spielen. Der direkte Abstieg im Januar 2015 ist die Folge dessen. In der Feldsaison sieht es deutlich besser aus. Die 2. Liga kann erstmals gehalten werden und zumindest f├╝r die kommenden 7 Jahre gesichert.

    Der lange gehegte Wunsch nach einem Sommerfest der Aktiven Mannschaften erf├╝llt sich im Sommer. Die ÔÇ×Nacht der RotenÔÇť findet nachhaltige Resonanz und etabliert sich dauerhaft als ausgelassene Party mit Sport und Spiel, Musik und Bombenstimmung. Die Spielerinnen und Spieler selbst w├Ąhlen aus ihrem Kreis die Hockeyspieler des Jahres. Erste Tr├Ąger dieses begehrten Titels sind Vroni Dorda bei den Damen und der erst 16-j├Ąhrige Hannes Beck bei den Herren.

    Spielerin des Jahres Spieler des Jahres
    (1. Mannschaft)
    Spieler des Jahres
    (2. Mannschaft)
    2015 Vroni Dorda Hannes Beck
    2016 Sophia Schmidtmer Manuel Baitis
    2017 Verena Buck David Hanel Finn Freund
    2018 Annalena J├Ąger Lukas Schurig Finn Freund
    2019 Lara L├╝ckehe Felix Mayer Tim Miller
    2020 geheim geheim geheim

    Bei der ÔÇ×Nacht der RotenÔÇť 2015 verabschiedet sich mit Andi W├Ârz auch ein Leistungstr├Ąger aus dem Kreis der 1. Herrenmannschaft. ├╝ber 15 Jahre war der talentierte Spieler explosiver Ausgangpunkt der HCL-Angriffe und Publikumsliebling.

    Der Bau des Sportzentrums geht derweil stetig voran. Das Richtfest l├Ą├čt bereits erahnen, welche M├Âglichkeiten sich auf ├╝ber 4600 qm Fl├Ąche sich er├Âffnen werden.

    Sportlich geht es in diesen Jahren deutlich bergauf. Der Jugendbereich sch├Âpft aus einem immer breiteren Fundus von Nachwuchstalenten. Vor allen die M├Ądchen kommen nun immer be├čer in Fahrt. W├Ąhrend sie um die Jahrtausendwende deutlich im Schatten ihrer m├Ąnnlichen Altersgeno├čen standen, tragen Ende des Jahrzehnts mehr weibliche Jugendspielerinnen weinrot-schwarz. Das kommt in mehreren Landesmeisterschaften und Spitzenpl├Ątzen bei nationalen Wettbewerben zum Ausdruck.

    Die Bundesligamannschaft steigt am Ende der Hallensaison 2015/2016 postwendend wieder in die h├Âchste Spielkla├če auf. Daf├╝r erf├Ąhrt das Team eine besondere Ehrung: Bei der Wahl zur ÔÇ×Mannschaft des Jahres 2016ÔÇť der Stadt Ludwigsburg k├Ânnen sich die Wei├čer-Sch├╝tzlinge erstmals gegen die sehr popul├Ąren und erfolgreichen Vereinen aus Basketball und Tanzsport durchsetzen. Auch Iris Schmidt wird als ÔÇ×Trainerin des Jahres 2016ÔÇť von der Stadt f├╝r ihre jahrzehntelange aufopfernde Arbeit mit den J├╝ngsten im Club gew├╝rdigt.

    Jule Fischer ist der neue HCL-Star der M├Ądchenriege. Die Spielerin der Weiblichen Jugend B wird im Juni 2017 zum Lehrgang der U16-Nationalmannschaft eingeladen. Ihren ersten L├Ąnderspieleinsatz hat sie gegen die Mannschaft von Argentinien. Sie ist die erste Ludwigsburgerin seit Jahrzehnten, die im Nationaltrikot aufl├Ąuft.

    Die M├Ądchen A von Trainer Tobias Wei├čer machen im Februar 2017 Schlagzeilen. In Darmstadt werden sie S├╝ddeutscher Meister. Auch bei der Deutschen Endrunde k├Ânnen Sie gl├Ąnzen. Unter den besten Deutschlands belegen sie Platz vier.

    Das Sportzentrum Ost ist vollendet! Die neue Heimat des HCL bietet dem Club nicht nur neue, moderne Gesch├Ąftsr├Ąume, sondern auch eine Wohngemeinschaft f├╝r Hockeyspieler, eine Hockeyhalle im Untergescho├č, ein gem├╝tliches Kaminzimmer, dazu Sitzungs- und Schulungsr├Ąume. Hinzu kommt die AUSZEIT, ein zweckm├Ą├čiges, komfortables Sporthostel mit 17 Zimmern und rund 100 ├╝bernachtungsbetten. Mit zu den ersten G├Ąsten geh├Ârt die US-amerikanische Herren-Nationalmannschaft, die in Ludwigsburg ein Trainingscamp abh├Ąlt. Das Spiel gegen den Bundesligakader des HCL endet 3:3.

    Seit 2017 ist das Sportzentrum Ost der Wolfgang-Rei├čer-Stiftung die Heimat des HCL

    Seit 2017 ist das Sportzentrum Ost der Wolfgang-Rei├čer-Stiftung die Heimat des HCL

    Inzwischen betreiben die Hockeyfreunde eine Eigenmarke, die AKTIVZEIT. Unter diesem Lable werden ab sofort Programme mit viel Sport, Spiel und Spa├č f├╝r Kinder und Jugendliche angeboten. Eine HCL-Mitgliedschaft ist nicht n├Âtig um mitzumachen. Kurse, Ferienprogramme oder eine spezielle Ballschule bereichern nun das Angebots des Hockeyvereins.

    2018 werden wieder Bauwerkzeuge verteilt: Neben den Hockeypl├Ątzen entsteht ein Bewirtungscontainer, der k├╝nftig f├╝r frische Getr├Ąnke, Leckeres vom Grill oder Kaffee und Kuchen sorgt. Gleich daneben entsteht eine ├╝berdachte Terra├če, auf der der Verzehr stattfindet. Hinzu kommt eine Au├čentoilette. Weiteres Element der Baut├Ątigkeit ist eine dreistufige Zuschauertrib├╝ne, die ├╝ber 100 G├Ąsten Platz und beste Sicht auf das Spielgeschehen bietet. Bemerkenswert ist, da├č das ganze Bauprojekt in Eigenregie und durch die Arbeitsleistung von flei├čige Clubmitglieder Wirklichkeit wird. Die Baukosten von 80.000 ÔéČ werden durch spendable G├Ânner und Sponsoren beigesteuert.

    Im Hitzesommer 2018 findet der letzte und sehns├╝chtig erwartete┬á Bauabschnitt des Sportzentrums regen Zuspruch: Das erfrischende Freibad ist ab sofort Treffunkt der Hockeygemeinde. Mit einer Poolparty wird das Naturbecken angeme├čen eingeweiht du in Besitz genommen.

    Bei der Mitgliederversammlung 2019 gibt es eine Abl├Âsung im Pr├Ąsidentenamt. Nach sieben Jahren erfolgreicher Arbeit verabschiedet sich Achim Schr├Âter. Als sein Nachfolger wird J├╝rgen Schindler von den anwesenden Mitgliedern gew├Ąhlt.

    Die Feldsaison 2018 / 19 erlebt eine noch nie dagewesene Dominanz. M├Ądchen A und B, Knaben A und B – vier Landestitel holen die HCL-Jugendteams nach Ludwigsburg!

    Jubel ohne Grenzen bei den M├Ądchen A und den Knaben A, Landesmeister 2019

    Jubel ohne Grenzen bei den M├Ądchen A und den Knaben A, Landesmeister 2019

    Auch in der Halle strahlt der HCL. Die M├Ądchen A und beide Mannschaften der weiblichen Jugend holen den roten Wimpel der Landesmeister. Damit nicht genug, alle drei Teams qualifizieren sich f├╝r die deutsche Endrunde der besten acht ihres Jahrgangs. Kein anderer deutscher Club kann ├Ąhnliches Vorweisen! Die M├Ądchen A kr├Ânen ihren Triumpf mit dem Gewinn des S├╝ddeutschen Titels und der Deutschen Vizemeisterschaft. Pre├če und Fernsehen berichten. Der HCL verf├Ąllt in einen kollektiven Siegestaumel!

    Stand: April 2020