LKZ Sportredaktion (08.02.2010)


HCL mit Licht und Schatten

Hockey Club sichert sich endgültig den Klassenerhalt mit Sieg über den TV Alzey

Ludwigsburg - (shs) In der Hallenhockey-Regionalliga Süd unterlag der Hockey Club Ludwigsburg dem Aufstiegsaspiranten TSV Schott Mainz mit 5:7. Tags zu vor sicherten sich die Barockstädter beim 10:6 Heimerfolg gegen den schon feststehenden Absteiger TV Alzey 1846 endgültig den Klassenerhalt.

In Mainz konnte der HC Ludwigsburg am Sonntag befreit aufspielen. Nach dem Sieg  einen Tag zuvor gegen den TV Alzey 1848, waren auch die letzten, theoretischen Zweifel am Klassenerhalt beseitigt, leider gewann auch der Spitzenreiter TSV Mannheim sein Spiel und somit war der auch Aufstieg rechnerisch nicht mehr möglich.
Allerdings musste der gestrige Gegner TSV Schott Mainz das Spiel gewinnen, um im Aufstiegsrennen zu bleiben.
Der HCL begann angriffslustig und erarbeitete sich viele Chancen, aber die Kugel wollte nicht ins Tor. Mainz nutzte seine wenigen Möglichkeiten eiskalt und zog auf 3:0 davon. Die Rothemden gaben sich nicht auf, brachen den Bann und glichen noch vor der Halbzeit aus zum 3:3.
Nach der Pause das gleiche Bild, der HCL hatte die Chancen, Mainz schoss die Tore. Beim 4:5 Zwischenstand hatten die Barockstädter auch Pech: ein korrektes Tor wurde vom Schiedsrichter abgepfiffen, im Gegenzug wollte der Schiedsrichter einen Lattentreffer im Tornetz gesehen haben und entschied auf einen Treffer für die Gastgeber.
Die Ludwigsburger Schlussoffensive brachte nichts mehr ein und die 5:7 Niederlage konnte nicht verhindert werden. Co-Trainer Daniel Weisser war trotzdem zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Das sah schon ganz gut aus. Nur an der Chancenverwertung hat es noch gehapert."

Tags zuvor bezwangen die Schwaben in der Alleenhalle den TV 1846 Alzey verdient mit 10:6. Allerdings hätte dieser Sieg deutlich höher ausfallen können. Auch in dieser Partie waren die vergebenen Torchancen das große Manko. Dafür bot HCL-Torwart Andreas Kniebühler eine ansprechende Leistung.
"Der Sieg war hochverdient. Allerdings müssen wir vor dem Tor noch cooler agieren", meint HCL-Trainer Helmut Schmidt.

Es spielten: Kniebühler, Sproß, Placht (3), Schmidt (2), Beck, Huber (2), Wörz (3), Wiese, Bischof (2), Ortwein (1), Koffler (2), Thum